Was ist die Indexmiete?

Die Indexmi­ete beschreibt eine vari­able Miete für Immo­bilien und gilt für Woh­nun­gen oder Gewer­beräume. Sie ist in §557b BGB geset­zlich geregelt und ist im jew­eili­gen Mietver­trag fest­gelegt. Bei­de Parteien stim­men dann zu, dass sich die Miete an dem Preisin­dex für die Leben­shal­tung der pri­vat­en Haushalte in Deutsch­land ori­en­tiert, die vom Sta­tis­tis­chen Bun­de­samt ermit­telt wird. Der regionale Woh­nungs­markt bee­in­flusst die Vor- und Nachteile der Indexmi­ete. Auch hier­bei sind einige Regeln einzuhalten.

Welche Voraussetzungen gibt es bei der Indexmiete?

Bei ein­er Vere­in­barung über die Indexmi­ete muss die Miete für ein Jahr lang unverän­dert bleiben. Außer­dem muss die Mieter­höhung schriftlich gel­tend gemacht wer­den und die Berech­nung dieser neuen Miete muss offen­gelegt wer­den. Erhöhun­gen der Betrieb­skosten­pauschale sind während der vere­in­barten Indexmi­ete zuläs­sig, wenn die Betrieb­skosten gestiegen sind. Eine Mieter­höhung auf­grund ein­er Mod­ernisierung ist nur erlaubt, wenn diese durch geset­zliche oder behördliche Aufla­gen erforder­lich ist. In jedem Fall müssen der­ar­tige Erhöhun­gen der Miete angekündigt werden.