Was ist zu beachten bei einer Mieterhöhung?

Ein Ver­mi­eter darf die Miete nicht nach Belieben erhöhen, dafür gibt es geset­zliche Regelun­gen zur Mieter­höhung. Dem­nach darf der Ver­mi­eter früh­estens ein Jahr nach dem Einzug und nur nach schriftlich­er Ankündi­gung die Miete anheben. Und selb­st dann darf er sie nur bis zur ort­süblichen Ver­gle­ichsmi­ete anheben. Dafür gibt es die soge­nan­nte Kap­pungs­gren­ze, die feste Regeln für die Mieter­höhung fes­tlegt. Nach dieser Regel darf eine Miete inner­halb von drei Jahren nicht über 20% zunehmen. Wenn der Miet­woh­nungs­markt kri­tisch ist, dür­fen die Bun­deslän­der die Kap­pungs­gren­ze auf 15% senken. Dieser Son­der­fall ist eben­falls beschränkt auf fünf Jahre.