Was ist die Mietbürgschaft?

Bei der Miet­bürgschaft kann eine Woh­nung angemietet wer­den, ohne dass eine Kau­tion gezahlt wird. Anstelle davon bürgt eine andere Per­son für den Mieter und übern­immt die Pflicht­en gegenüber dem Ver­mi­eter. Wenn Sie das Geld für eine Kau­tion nicht auf­brin­gen kön­nen, kön­nen Sie die Miet­bürgschaft abschließen. Kommt es zu Schä­den oder ein­er ver­späteten Miete, tritt der Bürge erst­mal für Sie ein und begle­icht die Forderun­gen. Dabei kann der Bürge eine Pri­vat­per­son, wie ein Eltern­teil oder ein guter Fre­und sein, aber auch Ver­sicherun­gen oder Banken.

Welche Risiken hat die Mietbürgschaft?

Der Bürge muss in jedem fall volljährig und finanziell sta­bil sein. Allerd­ings passieren Unfälle oder ein Mietaus­fall schneller als man denkt, was ein erhe­blich­es Chaos anricht­en kann. Häu­fig ger­at­en die Bür­gen selb­st in finanzielle Schwierigkeit­en, wenn es soweit ist. Das führt wiederum oft zu Stre­it untere­inan­der, was es zu ver­mei­den gilt.