Was ist die Lärmbelästigung?

Zu den vorgeschriebe­nen Ruhezeit­en sollte die Laut­stärke nicht über der Zim­mer­laut­stärke liegen. Andern­falls fühlen sich die Nach­barn unter Umstän­den davon belästigt. Die Ruhezeit­en gel­ten mit­tags zwis­chen 13 und 15 Uhr sowie nachts zwis­chen 22 und 6 Uhr. An Sonn- und Feierta­gen gel­ten die Ruhezeit­en ganztägig. Eine Lärm­beläs­ti­gung kann oft zu einem Stre­it mit den Nach­barn führen. Der Begriff der Zim­mer­laut­stärke ist dabei weit auszule­gen. Tagsüber kann 40 Dez­i­bel und nachts 30 Dez­i­bel als Richtwert genom­men werden.

Welche Tätigkeiten sind während der Ruhezeiten erlaubt?

Generell dür­fen Tätigkeit­en, die zwar die Nach­barn stören kön­nen, aber zum men­schlichen Ver­hal­ten gehören durchge­führt wer­den. Dazu gehören Tätigkeit­en für die Kör­per­hy­giene wie beispiel­sweise duschen. Der Lärm durch Kinder muss allerd­ings bis zu einem gewis­sen Aus­maß hin­genom­men wer­den. Auch das Hun­dege­bell muss bis zu einem gewis­sen Punkt hin­genom­men wer­den, da gibt es keine ein­heitlichen Regelun­gen. Wenn Sie sich als Mieter durch einen anderen Mieter vom Lärm belästigt fühlen, soll­ten Sie zunächst das Gespräch suchen. In anderen Fällen kön­nen auch Gericht­surteile als Richtlin­ie zu Rate gezo­gen werden.