Was ist die Jahressperrfrist?

Damit der Ver­mi­eter nicht ein­fach nach Lust und Laune die Miete erhöhen kann, gibt es einige Regeln, die es zu beacht­en gilt. Die Jahressper­rfrist ist eine dieser Regeln und wird im Bürg­er­lichen Geset­zbuch geregelt. Sie schreibt vor, in welchem Zeitab­stand und in welch­er Höhe die Miete erhöht wer­den darf. Das Ziel der Regel ist, dass sowohl die Inter­essen des Ver­mi­eters als auch die des Mieters berück­sichtigt werden.

Was besagt die Jahressperrfrist?

Zum einen kann der Mieter erst eine Mieter­höhung ver­lan­gen, wenn diese seit min­destens 15 Monat­en unverän­dert ist. Außer­dem kann der Ver­mi­eter eine Mieter­höhung nur gel­tend machen, wenn die let­zte Mieter­höhung min­destens ein Jahr her ist. Das wird als Jahressper­rfrist beze­ich­net. Außer­dem muss der Ver­mi­eter die Erhöhung ankündi­gen, sodass eine drei-monatige Über­legen­szeit für den Mieter entste­ht. Wenn die Miete jedoch auf­grund von Mod­ernisierun­gen oder ein­er Erhöhung der Betrieb­skosten erhöht wird, ist dies aus­geschlossen von der Jahressperrfrist.