Wenn jemand einen zweit­en Wohn­sitz angibt, weil er oder sie auf Grund von Studi­um oder Arbeit­splatz teil­weise in ein­er anderen Stadt leben möchte, zahlt teil­weise eine Zweit­wohn­sitzs­teuer. Die Fäl­ligkeit und die Höhe dieser Steuer wird von jed­er Stadt oder Gemeinde sel­ber bestimmt.

Eben­falls ist der Begriff Zweit­woh­nung von Gemeinde zu Gemeinde unter­schiedlich geregelt. In der Regel wird eine Zweit­woh­nung erst mit Schlafmöglichkeit, Küche und Bad auch als solche anerkan­nt. In eini­gen Gemein­den reicht es hinge­gen, wenn es sich um einen umschlosse­nen Raum mit ein­er Schlafmöglichkeit handelt.

Wie hoch ist die Zweitwohnsitzsteuer?

Die Zweit­wohn­sitzs­teuer wird in Prozent auf die jährliche Net­to-Kalt­mi­ete gerech­net. Als Beispiel haben wir hier Zahlen aus dem Jahr 2019 für einige aus­gewählte deutsche Großstädte:

 

Berlin: 15% Frank­furt am Main: keine
Bre­men: 12% Ham­burg: 8%
Dort­mund: 12% Köln: 10%
Dres­den: 10% Leipzig: 10%
Duis­burg: 12% München: 9%
Düs­sel­dorf: keine Nürn­berg: 10%
Essen: 10% Stuttgart: 10%