Das Wohn­geld wird für Haushalte zur Ver­fü­gung gestellt, die aus eige­nen Mit­teln keinen lebens­gerecht­en Wohn­raum bezahlen kön­nen. Die Finanzierung wird aus staatlichen Töpfen gestemmt und gilt in der Regel für Men­schen mit einem gerin­gen Leben­sun­ter­halt. Dabei kann das Wohn­geld für Eigen­tümer als Las­ten­zuschuss aus­gezahlt wer­den oder für Mieter als Mietzuschuss.

Wer hat Anspruch auf das Wohngeld?

Es hängt von vie­len Fak­toren ob, wer Anspruch auf Wohn­geld hat. Häu­fig sind es Student:innen, Geringverdiner:innen, Sozialempfänger:inner oder Arbeit­slose, die diesen Anspruch gel­tend machen kön­nen. Entschei­dend bei der Bew­er­tung ist das Gesamteinkom­men aller im Haushalt leben­den Per­so­n­en. Darüber hin­aus wird das durch­schnit­tliche Miet­preis­niveau und die Woh­nungs­größe mit in die Rech­nung aufgenom­men. Für den Mieter ist wichtig zu wis­sen, dass es hier eine Ober­größe für die Quadrat­meter­an­zahl sowie des Miet­preis­es gibt. Das Bun­des­bau­min­is­teri­um stellt genaue Infor­ma­tio­nen über Ansprüche in Wohn­geld­ta­bellen zur Verfügung.

Das Wohn­geld stellt die Abdeck­ung der Mietkosten für eine angemessene Woh­nung dar. Das Antrag auf Wohn­geld muss ständig geprüft und dann erneuert wer­den. Wenn kein neuer Antrag vor­liegt, kann es sein, dass die Leis­tun­gen aus­ge­set­zt wer­den. Antrags­for­mu­la­re kön­nen bei den zuständi­gen Ämtern abge­holt wer­den oder von deren Web­sites herun­terge­laden werden.