Was ist eine Ausfallbürgschaft?

Die Aus­fall­bürgschaft ist eine Son­der­form der Bürgschaft, die oft­mals als Kred­it­sicher­heit genom­men wird. Wenn Sie also einen Kred­it bei ein­er Bank aufnehmen, kann diese eine Sicher­heit­sleis­tung von Ihnen ver­lan­gen. Sie geben dann einen Bürge an, der nur unter beson­deren Voraus­set­zun­gen zahlen muss. Der soge­nan­nte Aus­fall­bürge muss dann zahlen, wenn Sie als ursprünglich­er Kred­it­nehmer nachgewiesen nicht mehr zahlungs­fähig sind.

Welche Arten von Ausfallbürgschaft gibt es?

In Deutsch­land gibt es die herkömm­liche und die mod­i­fizierte Aus­fall­bürgschaft. Der wichtig­ste Unter­schied liegt im Ein­treten der Bürgschaft. Bei der herkömm­lichen Bürgschaft tritt der Bürge erst nach ein­er erfol­glosen Zwangsvoll­streck­ung ein. Bei der mod­i­fizierten Aus­fall­bürgschaft hinge­gen kann ein möglich­er Aus­fall­grund angegeben wer­den. So kön­nen die Ver­tragspart­ner beispiel­sweise fes­tle­gen, dass der Bürg­er erst ein­treten muss, wenn der Gläu­biger mit seinen Zahlun­gen sechs Monate im Verzug ist.