Essen-Borbeck: Wohnen in Borbeck-Mitte

Borbeck-Mitte ist seit 1915 ein Stadtteil von Essen im namensgebenden Stadtbezirk Borbeck, der eine reiche Geschichte und vielfältige Möglichkeiten für Bewohner bietet. Er grenzt an die umliegenden Borbecker Stadtteile Gerschede, Bergeborbeck, Bochold, Schönebeck und Bedingrade.

Wohnen in Essen Borbeck-Mitte

Wohnen in Borbeck-Mitte

Essen-Borbeck-Mitte bietet eine schöne Auswahl an Wohnmöglichkeiten und zeichnet sich durch eine gute Infrastruktur aus. Der Stadtteil verfügt über mehrere Schulen und Kindergärten, die eine umfassende Bildungseinrichtung für Familien bieten. Die medizinische Versorgung in Essen-Borbeck-Mitte ist durch Arztpraxen und Apotheken gut abgedeckt, sodass die Bewohner eine hohe Lebensqualität genießen können.

In der Fußgängerzone von Borbeck-Mitte findet jeden Dienstag und Freitag ein Wochenmarkt statt.

Zu den Sehenswürdigkeiten in Borbeck-Mitte zählen neben dem imposanten Schlosspark auch die historischen Gebäude entlang der Schloßstraße und Schloss Borbeck selbst, ein zentrales kulturelles und historisches Monument. Der Stadtteil bietet eine Mischung aus Tradition und Moderne, die Besucher und Bewohner gleichermaßen begeistert.

Was zeichnet Essen-Borbeck-Mitte als Wohnort aus?

Im Schloss Borbeck finden Konzerte mit Künstlern und wechselnde Ausstellungen in der Galerie statt. Seit 2006 gibt es dort auch eine historische Dauerausstellung, die die Geschichte von Stift und Stadt Essen widerspiegelt. Im Schloss ist außerdem eine Außenstelle der Folkwang Musikschule.

Zudem können sich Paare im Standesamt im Schloss trauen lassen. Gegenüber des Schlosses liegt die Dubois-Arena, eine Freiluftarena, die eine ehemalige Boxkampfstätte war.

Die Dampfbierbrauerei Essen-Borbeck hat eine Brautradition seit 1896. Hier war auch die Stern-Brauerei Essen ansässig. Im Zentrum liegt der Bahnhof Borbeck, dessen ehemalige Schalterhalle im Jugendstil restauriert wurde.

Das städtische Hallenbad bietet die ideale Sommeraktivität für Anwohner.

Verkehrsanbindung

Borbeck ist über die beiden in Ost-West-Richtung verlaufenden Bundesautobahnen 40 und 42 an das überregionale Straßennetz angebunden. In Ost-West-Richtung verläuft die Bundesstraße 231 als Teil der Frintroper Straße, die Borbeck mit Essen und Oberhausen verbindet, sowie der Rhein-Herne-Kanal.

Zentraler Verknüpfungspunkt an den öffentlichen Personennahverkehr ist der Bahnhof Essen-Borbeck. Hier halten der Emscher-Münsterland-Express RE14 und die S-Bahn-Linie S 9. Die Straßenbahnlinien 101, 103 und 106 sowie sechs Buslinien und zwei Nachtexpress-Linien der Ruhrbahn verknüpfen den Stadtteil zusätzlich umfassend mit seiner Umgebung.

Geschichte von Essen-Borbeck

Oberhof Borbeck

Die erste urkundliche Erwähnung Borbecks taucht auf einer Liste mit Abgaben an das Stift Essen aus dem Jahr 869 auf. Borbeck bildete damals einen von neun Oberhöfen um das Stift Essen herum. Die Essener Fürstäbtissin Berta von Arnsberg kaufte 1288 den Oberhof Borbeck, um dort den Vorgängerbau des heutigen Schloss Borbecks errichten zu lassen. Im 14. Jahrhundert entwickelte sich Borbeck zur bevorzugten Residenz der Essener Äbtissinnen und bis heute führt die Fürstäbtissinstraße durch den Stadtteil Borbeck-Mitte.

Entwicklung des Stadtteils

Als die Bürgermeisterei Borbeck am 1. April 1915 in die kreisfreie Stadt Essen eingemeindet wurde, war sie mit über 70.000 Einwohnern die größte preußische Landgemeinde. Anfang des 20. Jahrhunderts waren die Steuereinnahmen gering, weil es weder einen breiten Mittelstand noch gehobenes Bürgertum in Borbeck gab. Das lag an der Einwanderung von etwa 65.000 Arbeitern, die in der Bergbau- und Stahlindustrie arbeiten wollten.

Die Stadt Essen hatte dennoch Interesse an der Eingemeindung, weil der Zugang zum geplanten und 1914 fertiggestellten Rhein-Herne-Kanal für die Industrie bedeutungsvoll war. Gustav Krupp setzte sich ebenfalls dafür ein und im Januar 1913 stimmte Borbecks Gemeinderat mit klarer Mehrheit für die Eingemeindung.

Alte Cuesterey in Borbeck-Mitte

Die Alte Cuesterey am Weidkamp ist ein 200 Jahre altes Haus, in dem ein Museums- und Begegnungszentrum beheimatet ist. Dort finden regelmäßig Ausstellungen, Konzerte und Lesungen statt. Der Kultur-Historische Verein Borbeck hat das Gebäude saniert und seit 2000 gilt es als Essener Denkmal.

Tipps zur Wohnungssuche in Borbeck-Mitte

Der Mietspiegel in Borbeck-Mitte liegt im durchschnittlichen Bereich im Vergleich zu anderen Stadtteilen in Essen. Die Mietpreise variieren je nach Lage und Ausstattung der Immobilien. Wir unterstützen Sie gerne bei der Wohnungssuche in Borbeck-Mitte und liefern Ihnen eine Übersicht über Ihre Möglichkeiten. Kontaktieren Sie uns für mehr Details zum Wohnen und Leben in Borbeck-Mitte.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.