Der unmit­tel­bar südlich an den Stadtk­ern angren­zende Teil des Essen­er Stadt­ge­bi­etes heißt Süd­vier­tel.  Im vorindus­triellen Zeital­ter standen auf diesem Gebi­et vor den Stadt­toren der Stadt Essen nur einige Bauernhöfe.

Südviertel der Stadt Essen 1

Kultur im Viertel 

Im Jahr 1863 ent­stand der erste Teil des Stadt­gartens, der im Jahr 1888 um einen großen Teich erweit­ert wurde. Die grüne Oase lädt zum Ver­weilen ein, oder fürs Boule­spiel und ein­er Par­tie Freiluftschach. 1864 wurde das Gebäude mit dem Namen Saal­bau errichtet direkt an der Huysse­nallee und an den Park angren­zend. Der Saal­bau ist heute ein Konz­erthaus und Sitz der Phil­har­monie Essen mit angegliedert­er Gas­tronomie und ver­schiede­nen Ver­anstal­tungs­bere­ichen.  Im nordöstlichen Teil des Stadt­gartens befind­et sich das 1988 fer­tiggestellte Opern­haus der Stadt Essen. Der finnis­che Architekt Alvar Aal­to, nach­dem das The­ater benan­nt wurde, ‑Aal­to Theater‑, ver­starb 1976 und erlebte die Fer­tig­stel­lung seines The­aters nicht mehr. Neben den Auf­führun­gen von Opern und Operetten ergänzt das Aal­to The­ater seinen Spielplan um Auf­führun­gen aus dem Bere­ich Musi­cal, Konz­ert und Bal­lett. Nur einen Stein­wurf davon ent­fer­nt, befind­et sich das Muse­um Folk­wang, das 1902 seine Eröff­nung feierte und nach mehreren Umbaut­en 2010 sein heutiges Erschei­n­ungs­bild annahm. Der Name Folk­wang entstammt aus ein­er alt­nordis­chen Edda-Mythe, in der der Palast den Namen Folk­van­gar trug (Folkvangar=Volkshalle) Die Son­der­ausstel­lung Vin­cent van Gogh im Jahr 1990 war mit über einen hal­ben Mil­lio­nen Besuch­ern der Anziehungs­mag­net. Das sehr bre­it aufgestellte Ange­bot des Muse­ums ist ein absolutes Muss für jeden Touris­ten, der nach Essen kommt.  Zum Bestand des Muse­ums gehört auch ein Bild von Sal­vador Dali, an dem er über zweitausend Stun­den gear­beit­et haben soll. Etwas ver­steckt hin­ter der Luisen­schule befind­et sich das Haus der Essen­er Geschichte. Das Film­stu­dio auf der Rüt­ten­schei­der Str. 2 ist das älteste Filmthe­ater von Nor­­drhein-West­­­falen und der Ort für jeden Cineas­t­en. Rund um den Isen­berg­platz haben sich Szene-Lokale, Design­er-Läden und eine Vielzahl von Sec­ond-Hand-Shops ange­siedelt. 

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Wohnen im Südviertel  

Das Süd­vier­tel wird geprägt durch zahlre­iche Bürobaut­en, wie etwa durch den EVONIK Bau oder der Hochtiefzen­trale.  

Trotz­dem ist das Süd­vier­tel ein beliebtes Wohnge­bi­et mit ein­er Kiez-Atmo­sphäre, beson­ders rund um den Isen­berg­platz. Die Nähe zu dem beliebten Stadt­teil Rüt­ten­scheid kann auch als Grund genan­nt wer­den. Fußläu­fig ist der Stadt­teil in weni­gen Minuten zu erre­ichen. Im Süd­vier­tel wohnt man fast auss­chließlich in Mehrfam­i­lien­häusern. In den Häusern aus der Grün­derzeit, mit ihren schö­nen Fas­saden, befind­en sich sehr viele Woh­nun­gen mit vier oder fünf Räu­men, die Fam­i­lien mit Kindern genug Raum bieten. Gegenüber dem Film­stu­dio auf der Rüt­ten­schei­der Straße wurde im let­zten Jahr ein ganz neuer Straßen­zug mit Neubau­woh­nun­gen fer­tiggestellt. Die Einkäufe für den täglichen Bedarf lassen sich alle im Süd­vier­tel erledi­gen. Vom Maßschnei­der um die Ecke bis zum Delikatessen-Läd­chen ist alles vorhan­den. 

Verkehr 

Mehrere Straßen­bahn­lin­ien, wie die 107, 108 und die U11 durchkreuzen den Stadt­teil wie auch die Buslin­ie 193. Und im Gegen­teil zum Stadt­teil Essen Rüt­ten­scheid ist man im Süd­vier­tel bei der Park­platz­suche wesentlich schneller erfol­gre­ich.  

Für viele Bewohn­er des Süd­vier­tels war er ein High­light für andere ein Schand­bau der 127 Meter hohe RWE Turm mit sein­er Aus­sicht­splat­tform auf 120 Metern. Dieser wird seit Sep­tem­ber let­zten Jahres abgeris­sen und bietet wahrschein­lich Platz zum Bau neuer Woh­nun­gen in einem der beliebtesten Stadt­teile von Essen.